Samstag, 17. August 2013

Did I ever introduced you to this?

Perfectly for my burial as well. :) (Please don't think I always think about death - I don't)

Donnerstag, 13. Juni 2013

My burial wish list part 2

Yes. I need this. With the video included definitly on my burial.
Definitily!

So, my, maybe unborn, family: You will need a big screen :)

This is just too beautiful!

Mittwoch, 1. Mai 2013

Immer am 1.Mai

... ja, ich weiss auch nicht, was genau ich hier schreiben soll...

Jedes Jahr am 1.Mai jährt sich der Todestag meiner Oma.
Meiner Oma die mir so viel bedeutet hat. Mehr als ich je in Worte fassen könnte.

Meine Oma war einfach immer da. Jeden Tag. Sie war immer an meiner Seite.
Hat mir die besten Ratschläge, die niemals Schläge waren, gegeben.
Sie hat mich ein Stück weit geführt.
Wir hatten so viel gemeinsam. ...

Und dann. Von jetzt auf gleich ... war sie nicht mehr da.

Unser letztes Gespräch war so intensiv, so innig....
 Sie war die einzige der ich immer alles sagen konnte und die mich nie verurteilt hat.
Ich habe sie nur einmal angelogen ... und das bereue ich bis heute.

Sie war einfach DIE Person,
Und jedes Jahr am 1. Mai tut es genauso weh, als wäre sie vor ein paar Minuten gegangen.

Ich habe ihr versprochen, dass ich nach Lübeck zurück komme .. ich habe es nie getan.
Ich konnte es nicht tun.
Ich weiss, dass sie weiss, dass ich es nicht konnte.
Und trotzdem fühle ich jedes Jahr dasselbe. Bedauern. Trauer.
Dass ich ihr das nie geben konnte, obwohl ich es doch versprochen habe.


Es tut mir so leid! Es tut mir so weh...!


Du fehlst mir so!

Sonntag, 17. Februar 2013

Update Part *Schlagmichtot*

Hey, ihr Unsichtbaren, die mittlerweile sicherlich garnicht mehr da sind, da ich diese Seite wirklich mehr als vernachlässigt habe.
Hier also wiedermal ein Lebensupdate.
Also:
Ich habe wahrscheinlich das wundervollste Leben neben dem Dalai Lama.
Nicht nur, dass ich meinen wundervollen Mann und meine absolut schräge, aber großartige Hündin Penny habe, nein, ich habe auch noch den coolsten Job der Welt:
Verkäuferin in einer Bier-Spezialitäten-Geschäft, Biere der Welt.
Mittlerweile sind mein Liebster und ich umgezogen nach Schöneweide in eine unsagbar tolle 2-ZImmer Wohnung mit abgezogenen Dielen und trotzdem Platz für ein Büro.
Eine Photo-Wand habe ich auch schon eingerichtet und am 25. kommt der Rest der Küche und die vervollständigung der Bücherwand im Wohnzimmer, sowohl auch der Rest von Flur und Badezimmer. :)
Yeah!
Ab April werde ich dann auch Studentin an der Alice Salomon Hochschule sein und soziale Arbeit studieren!
Summa Sumarum: Mein Leben läuft klasse!
Auch wenn die Langeweile in diesem eingespielten Ablauf doch ab und an mal die Hauptrolle spielt,
und ich mit meinem Bruder.... grade mal wieder auseinandergedriftet bin ( er ist einfach ein dämlicher, drogenverseuchter, Pisser ), ist mein Leben  doch toll.
Es gibt Peter, Sonja und Volker, meinen Mann, meinen Hund, meine, wenn auch oft schwer zu verstehenden Eltern, und mich.
Und in Kombination mit der Arbeitswelt reicht das vollkommen.

Morgen fahre ich in meinen 1. richtigen Urlaub seit praktisch schon immer. Aber was viel interessanter ist: In meinen 1. Urlaub mit meinem, oder gar einem, festen Freund.
Das.Wird.Toll.

Auf bald,
Eure Epiphany

Dienstag, 12. Juni 2012

Therapie Total!

Den Konsum den hab ich eingetütet,
der Konflikt der ist geklärt.
Bin ich in der Zwischenwelt gelandet,  oder läuft hier was verkehrt?
 THERAPIE TOTAL!
 Die Bezugsgruppe sagt dir dann wer du bist,
weil du dein Ego noch immer vermisst.

Wie fühlt sich das an?
Was macht das mit dir?
Nimm endlich an!
Los! Kapitulier!

Die Familiensuafstellung hat ziemlich geschlaucht.
Im Marsriegel* hab ich das in der Pfeife geraucht.

Das Heißquatschen mindert die Mitwirkungspflicht.
Leuchtet am Ende der Wokü ein helleres Licht?
THERAPIE TOTAL!

Wie fühlt sich das an?
Was macht das mit dir?
Nimm endlich an!
Los! Kapitulier!

Der Therapiearzt sagt dir dann,
dass alles was sonst krank ist,
auch gesund sein kann,
Und auch bei den Ex-Usern trügt manchmal der Schein,
sie wollen wie wir, wieder rebellisch sein!
THERAPIE TOTAL!

Wie fühlt sich das an?
Was macht das mit dir?
Nimm endlich an!
Los! Kapitulier!

Im konsumfreien Raum wird nicht konsumiert.
Der Verhaltensrückfall wurde zu spät diagnostiziert.
Die Kontaktpflege endet im Tassenkonflikt.
Der Grünkohlauflauf ist mit Dinkel gespickt.

Vertraaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaag!


*( Auch als Maßregelvollzug bekannt, zumindest bei korrekter Aussprache ;) )

(c) Epiphany und Holger (wo auch immer du jetzt stecken magst) 2007

Es hat überlebt

Vielleicht ist nicht alles immer so einfach wie es zu sein scheint.
Oft wird es schwerer als jemals gedacht.
Es dauert länger. Viel zu lange. So lang.
So, als würde es niemehr vorrüber gehen.

Viele Fragen werden aufgeworfen. Fragen, die es niemals vorher gab.
Vielleicht tauchen sie danach auch nie wieder auf.
Das das ist nicht sehr wahrscheinlich.

Veränderung.
Jeden Tag ein bisschen mehr.
Manchmal kaum merklich.

Es dauert. Es hat immer schon gedauert.
Und ja. Es wird jedesmal schwerer.
Diesmal ist es besonders schwer.
Das ganze Pur geniessen. Darunter leiden. Sich einfach gehen lassen.
Auch mal warten. Und dann schnell einen Teil überspringen.
Später wird es wieder anders.
Wann später ist?
Fraglich.

Sich inspirieren lassen. Wichtig!
Jeder braucht Inspiration!
Von was?
Das ist nicht wichtig!
Relativ wenig ist wichtig,
ausser das,
was einen berührt.

Die Wahnehmung kann dich täuschen.
Aber auf was sollst du dich sonst verlassen?
Die Gedanken dabei sind das, was zählt.

Und etwas überlebt immer.

Vielleicht bleibt nur ein kleiner Teil übrig.
Oder auch mehr als gewünscht.

Nichts inst ganz ohne Ziel.
Manchmal nur nicht bewusst.

Es ist und bleibt halt alles nur ein Spiel.
Aber es hat ein Ende. So wie alles ein Ende hat.
Und dann wird es weitergehen. Nicht wie vorher.
Das ganz sicher nicht.
Anders.
Bestimmt auch nicht schlechter.
Einfach anders.

Es kann sein, dass all' dies lange dauert.
Zumindest länger als gehofft.

Alles muss reifen. Dauert auch oft zu lang.
Zeit. Ein Hauptschlagwort.
Geduld. Wie passend dazu.
Probieren. Gucken. Einfach machen.
Alles so leicht gesagt.
Doch es wird. Es wird ganz sicher.
Wie gesagt: Etwas überlebt immer.

Die Lust auf etwas Neues ist maßgebend. Auch, wenn es früher schonmal benutzt wurde.
Heute ist es Neu.
Nicht aufgeben.
Stehenbleiben. Zurückblicken. Etwas daraus machen. Lernen. Hoffen. Weinen. Einfach glauben.
Den Weg den gibt das Leben vor.
Sich umschauen. Weiter gehen. Ankommen.
Da sein.

Etwas überlebt immer.
Ansonsten würde es nicht weitergehen.
Das ist wichtig.
Nicht vergessen. Niemals. Und wenn doch, dann muss man sich erinnern.
Es hilft. Neues und Altes vermischen.
Alter ist niemals wichtig.
Sein. Leben. Fühlen. Verändern. Tun. Denken. Auch manchmal länger als nötig.
Immer wieder von vorn.
Lieben. Sich selbst auch mal mehr als andere.
Neues spüren. Altes genießen. Lachen. Schwer und lang. Nie zu Ende.
Alles für den Moment.

Es wird besser.
Ein Stück überlebt immer.

Sehnsucht.

Etwas hat überlebt.

(c) Epiphany 2007

Angst vorm Vergessen

Die Gedanken sind gedacht.
Alles Wichtige wurde zur Sprache gebracht.
Hab es grade erst zugelassen.
Nun tut es weh.
Ich weiss nichts mehr.
Und mein Herz, es ist so schwer.
Ich weiss keinen Ausweg mehr. Traurigkeit durchströmt mich.
Finde es schon fast lächerlich.
Hab es doch grad erst zugelassen.
Es tut so weh. Ich weiss nichts mehr.
Mein kleines Herz ist mir zu schwer. Und ich weiss keinen Ausweg mehr.

Will nicht vergessen, was da war.
Ich fühlte mich so wunderbar.
Hatte es endlich zugelassen...
Es ist so schwer. Ich finde keinen Ausweg mehr ...

 (c) Epiphany 2009

Dunkelheit

Dunkelheit soll dich umfangen,
dich umschliessen,
dich umwandern.
Dir Liebe und dir Wärme schenken und für dich da sein, wenn du weinst.

In tiefe Schwärze getaucht mögest du das Licht erblicken, welches dich,
vor Gottes Augen, mit deinem Engel eins werden lässt.

Federn werden auf dich gleiten,
deine Seele samft umspielen.
Warmes Licht wird um dich strahlen, dir dein Schicksal heller malen.
Jedes Lachen, jedes Weinen, jeder fröhliche Moment, werden deinen Weg begleiten, so dass kein Leid bleibt ungehemmt.

Nie mehr frieren - nichts verlieren.
Für den unendlichen Moment

(c) Epiphany 2007

Donnerstag, 12. April 2012

Erkennen

Wer bin ich?
Ich weiss es nicht.
Bin im Umschwung.
Vieles verändert sich in mir.
Versuche zu erkenne was ich will.
Versuche zu sehen was ich brauch.
Versuche zu spüren wie''s mir geht.
Versuche zu fühlen.

Bin nicht zufrieden.
Weiss nicht warum. Will das nicht.
Vieles verändert sich in mir.

Verusche zu erkennen was ich ändern will.
Versuche zu sehen was gut für mich ist.
Versuche zu spüren wofür mein Herz schlägt.
Versuche zu fühlen.

Fühl mich allein.
Niemand da, der mich versteht.
Niemand da, der mich tröstet.
Vieles verändert ich in mir.

Versuche zu erkennen wer ich bin.
Versuche zu sehen was mich ausmacht.
Versuche zu spüren was ich fühle.
Ich suche mich.

ca.05/07
(c) Epiphany

Etwas Ganzes ( Ich will mehr) 02/09

Mal hier.
Mal da.
Nichts Ganzes und nicht Zuende.
Mal so, mal anders.
Nichts richtiges
und nie vollendet.

Der Wege gibt es viele, doch welcher ist für mich?
Bin anscheinend zuoft falsch abgebogen, denn hierher wollte ich nicht!

Ich will mehr! Ich will etwas, was ganz und richtig ist!
Wil nichtmehr suchen, will's endlich finden: Das Glück, was gut für mich ist.

Ich will verstanden und geliebt, einfach unendlich glücklich sein.
Ich will geben, nicht nur nehmen;
ich will etwas Ganzes sein.

(02/09)

Mittwoch, 15. Februar 2012

Macht - Einige Gedanken

MACHT





Über menschliche Abgründe,

Ziele und Hoffnungen





Einige Gedanken



von Linda Block





„Der Mensch ist dessen nicht mächtig, worüber er verfügt.“

Helmut Thielicke (1908-86), dt. ev. Theologe









Inhaltsverzeichnis



1. Einführung



2. Vorbereitung



3. Was ist Macht?

3.1. Gedanken



4. Die Thesen



5. Warum gibt es Macht?

5.1. Warum streben Menschen nach Macht?

5.2. Was wollen Menschen mit Macht erreichen?



6. Die Macht in der Geschichte



7. Die Macht in Familie und Beruf



8. Die Macht in der Sexualität



9. ---



10. Ende





1.Einführung



„Keine Macht für Niemand.“ forderte schon 1972 Rio Reiser mit seiner Punk Band „Ton Steine Scherben“.

Doch was ist Macht eigentlich? Wer besitzt Macht? Kann man sie kaufen oder nur erhalten? Kann überhaupt jeder zu Macht gelangen oder nur einige, wenige? Warum sollte sie nach Reiser niemand innehaben? Und ist innehaben überhaupt der richtige Ausdruck dafür?





Nur eins ist sicher: Macht existiert. Und zwar überall und das schon seit Jahrtausenden.

Nicht umsonst beschäftigen sich viele literarische Werke mit den verschiedenen Formen der Macht – und andersherum wird Literatur auch zur Ausübung eben jener genutzt.

Macht ist etwas, mit dem man sich ungern beschäftigt.

Sie ist etwas schlechtes, dreckiges, ja gar verrufenes. Am liebsten würde man sie völlig ausblenden.

Doch das ist nicht möglich.





Wenn man nun, wie ich es hier tun werde, davon ausgeht, das Macht immer und überall existiert, dann stellt man sich doch ganz automatisch die Frage:

Warum ist es für uns dann so etwas schlechtes? Spontan fällt mir nichts anderes ein, was so nah mit uns zu tun hat, was wir auch nur ansatzweise mit solch schlechten Attributen betiteln.

Und warum ändern wir da nichts dran?





Es gäbe 2 Wege etwas am Ansehen der Macht zu ändern. Entweder die Sichtweise oder die Art der Ausführung.





Im Laufe dieser Arbeit werde ich auf die Macht in der Geschichte und die Macht in der Moderne eingehen. Werde Fragen stellen und hoffentlich auch Antworten auf sie geben können.

Werde lesen, erforschen, in Frage stellen. Und werde hoffentlich auf bisher unbekannte Schlüsse kommen - wenn auch nur für mich selbst.



Ich hoffe diese Seiten können Sie begeistern. Sie neugierig machen selbst zu hinterfragen. Nicht alles so hinzunehmen wie es Ihnen hingelegt wird. Vielleicht sogar sich selbst in Frage zu stellen.



Nun denn, schreiten wir voran getreu dem Motto: „Wer nicht wagt,.der nicht gewinnt.“ und schauen wohin uns unsere kleine Exkursion in menschliche Abgründe uns führen mag.





2. Vorbereitung

Zur Vorbereitung meiner Arbeit las ich mehrere Bücher ganz, oder ausschnittweise, informierte mich im Internet oder dachte einfach über bereits gelerntes nach.

Zum einen geschichtliches, zum anderen Dinge, die mir im Leben bereits begegneten.



Ich empfehle zur Vorbereitung auf meinen Text, auch wenn ich hoffe alles auch ohne Vorwissen verständlich erläutern zu können, sich von Leon Mann „Sozialpsychologie“ anzuschauen und eine Mitgliederveranstaltung mit Wahlen der Linken zu besuchen.

Einfach, damit man in Stimmung kommt.















3. Was ist Macht?

a) Soziologisch



„Als sozialwissenschaftlicher Begriff bezeichnet Macht einerseits die Fähigkeit, auf das Verhalten und Denken von Personen und sozialen Gruppen einzuwirken, andererseits die Fähigkeit, Ziele zu erreichen, ohne sich äußeren Ansprüchen unterwerfen zu müssen. Die beiden Sichtweisen werden auch als „Macht über“ und „Macht zu“ bezeichnet. Macht gilt als zentraler Begriff der Sozialwissenschaften und ist als solcher in ihrem Bedeutungsumfang umstritten (essentially contested).“http://de.wikipedia.org/wiki/Macht



Also kann man kurz unterteilen in „Macht über sich“ und Macht über Andere“ („Macht über“ und „Macht zu“)

In diesem Text werde ich mich rein dem „Macht über Andere“ widmen, denn „Macht über sich“ hätte auch noch tiefgreifendere, spirituelle Abzweigungen, denen man nachgehen müsste.



Der Brockhaus impliziert des weiteren, dass „Macht als Voraussetzung für ein geregeltes gesellschaftliches Zusammenleben. sozial notwendig sei.“



b)Sozial



„Die Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstände durchzusetzen, gleichviel, worauf diese Chance beruht. Machtstreben wird mit dem menschlichen Bedürfnis nach Sicherheit in einem engen Zusammenhang gesehen.

Macht ist (somit) ein Überbegriff für Beziehungen, in denen eine oder mehrere Personen das Verhalten, die Einstellungen oder Überzeugungen anderer bestimmen.“http://www.iovialis.org/download/macht.pdf,,





3.1 Gedanken



Ich habe mich für dieses doch sehr komplizierte, undurchsichtige Thema eigentlich aus politischen Gründen entschieden.

Nach einem kurzen Blick in politische Gefilde ist mir die übermächtige Machtstruktur aufgefallen, welche undurchdringbar wirkt. Jeder versucht durch Machteinsatz zu noch mehr Macht zu kommen. Vielleicht, weil das, was er erreichen will etwas sehr erstrebenswertes für die Welt ist, in seinen Augen, vielleicht aber auch nur, um sich den Sommerurlaub zu finanzieren.

Ob das eine oder das andere: Beides beruht oft nur auf der Meinung des Einzelnen in Bezug auf Viele. Und das sollte meiner Meinung nach nicht so sein.









4. Die Thesen



Die Thesen, welche ich hier beweisen möchte lauten:



a) Macht ist allgegenwärtig.

b) Macht ist für jeden erreichbar.

c) Machtausübung gegenüber anderen ist unnötig...

d) ...aber nicht vermeidbar.















5. Warum gibt es Macht?



Wie oben bereits erwähnt wurde halten einige Sozialforscher für unabdingbar und fest mit dem menschlichen Sein verknüpft.

Wenn man dieser Aussage glauben möchte, dann gibt es Macht, weil Menschen sie seit Anbeginn der Zeit in sich tragen und automatisch ausspielen.

Der Zweck der Macht ist ja bereits in der Definiton zu finden: Menschen zu dem bringen, was man selbst möchte und das wird auch der Grund der Existenz sein, denn warum sollte man Menschen nicht zu seinem Zwecke nutzen, besonders wenn man sein Ziel für dienlich und erstrebenswert hält – in welchem Fall auch immer.





5.1 Warum streben Menschen nach Macht?



Es beginnt bereits als kleines Kind: Wenn man die Macht erkennt, die ein Schreien auslöst.

Mutter (oder Vater) werden kommen, wenn man schreit und weint. Man bekommt die Aufmerksamkeit, das Glas Wasser oder einfach nur seinen Willen.

Der Sinn dahinter scheint klar: Einfach nur das bekommen, was man will.

Im Leben geht es dann so weiter. Je nachdem wie die Sozialisierung verlief und man viel oder wenig mit seinem Machtstreben durchkam, so wird der weitere Weg gezeichnet.

Doch wenn man mit seinem Machtstreben nicht durchkam, waren dann nicht die Eltern diejenigen welche die Macht in der Hand hatten?



Es scheint ein Kreislauf zu sein. Wenn dir jemand Macht verbietet ist er selbst der, der die Macht inne hat. Offensichtlich kann man Macht dann wohl auch inne haben – und zwar immer einer von beiden,

Menschen haben Ziele. Jeder Mensch hat ein Ziel. Vielleicht nicht immer und dafür auch manchmal drei gleichzeitig. Und um Ziele zu verwirklichen muss man Wege gehen. Und wenn einem der Weg nicht freiwillig geöffnet wird, weil dort vielleicht jemand sitzt, der meint er müsste ihn dir verweigern, weil du „nicht einer von ihnen sein sollst“, also damit das elitäre Denken beibehalten werden kann, dann bist du entweder gezwungen dir ein anderes Ziel zu suchen oder aber du begibst dich selbst auf die Pfade der Macht und versuchst durch Einfluss, andere Machtinhaber, Geld oder Informationen an dein Ziel zu kommen.

Denn den Machthabern wirst du nur als gleichwertiger Mensch vorkommen, wenn du selbst Macht in Händen hälst. Zumindest die Art von Macht, die ihrer eigenen entspricht.



So ist es ein Kreislauf, der nur schwer gebrochen werden kann, denn auf viele seiner Ziele zu verzichten, nur um nicht mit den Mächtigen in Kontakt zu kommen, ist unmöglich.

Der Nachteil an Macht und Menschen ist: Wenn man einmal etwas hat, dann will man mehr.

Ganz nach der Maslowschen Bedürfnispyramide strebt der Mensch immer nach der höheren Stufe, wenn er die vorige erreicht hat.



Natürlich gibt es Alternativen zum Machtstreben, doch die sind unsicher und kompliziert. Und wie wir wissen ist der Mensch an sich doch eher nach dem einfachsten Weg ausgerichtet.













5.2 Was wollen Menschen mit Macht erreichen?

Die ist eine Frage die nur sehr schwer beantwortet werden kann.

Wenn wir im Kleinen anfangen, dann will das Kind vielleicht wirklich nur die Aufmerksamkeit der Mutter oder des Vaters erlangen um nicht allein sein zu müssen, um Anerkennung zu bekommen, denn danach gelüstet es doch jedem Menschen, um sich nicht mit Dingen allein auseinandersetzen zu müssen, denn Menschen sind „Rudeltiere“ und nur die wenigsten von uns überleben allein.

Also geht es getreu dem Motto „Mächtig gewaltig, Egon. Mächtig gewaltig.“ - je gewaltiger, desto mächtiger. Und je mächtiger desto gewaltiger und das zieht die Menschen an.

Im fortschreitenden Alter zieht es uns dann in andere Gefilde.

Nachdem es in der Grundschule darum ging nicht der Klassenaussenseiter zu werden passt man sich an. Aber ewige Anpassung wird langweilig und so sucht man nach Möglichkeiten sich zu profilieren. Nun ist es wirklich Pech, wenn man kein Gesellschaftsfähiges Talent hat, welches die Mitschüler an einen bindet. Doch auch mit Talent fällt es schwer keine Macht auszuüben, denn durch den Einsatz eben jenes Talentes manipuliert man – und Manipulation ist nichts anderes als Machtausübung. Man stelle sich vor, man ist ein Kind mit einem bemerkenswerten Erinnerungsvermögen und das kleine 1x1 fällt ebenso leicht wie das große. Das führt auf der einen Seite zu Anerkennung, aber auf der anderen Seite auch zu viel Neid.

Nun hat man schon mal ein Talent und es führt direkt wieder dazu, dass man ausgegrenzt wird.

Da hat es der Kleine XY doch viel leichter, dessen Talent es ist mit zwei Fingern zu pfeifen und so witzige Momente hervorrufen kann.,

Nun hat man 2 Möglichkeiten: Man akzeptiert sein Grundschulleben (was in dieser Zeit ja das einzige ist was man sich jemals vorstellen kann) oder man versucht über andere Wege eine höhere Position in der Klassengemeinschaft zu ergattern.

So gibt es während der Schulzeit immer wieder viele Möglichkeiten seine Macht, die im späteren Schulverlauf auch wunderbar durch Wissen erlangt werden kann, auszubauen und sich darin zu üben.

Wer erinnert sich nicht an die „coole Klassentussi“ die schon rauchte, hübsch war und dir gleichzeitig Schläge androhte? Man musste schon sehr stark sein um keine Angst vor ihr zu haben – und bewundert hat man sie trotzdem. Aus meiner Erfahrung haben es eben diese aber im Leben zu kaum einer Machtposition gebracht.

Zu einem wirklichen, echte Machtgebrauch kommt es dann erst in der Weiterbildung, der Ausbildung oder (im Allgemeinen) in der Zeit nach dem 18.Lebensjahr. Hier zeichnet sich der Weg eines jeden, zumindest für die nächsten, vielen Jahre, in den meisten Fällen genau ab.

Ich kann eigene Entscheidungen unabhängig von meinen Eltern treffen und gelange so in die absolute Machtposition, zumindest mir selbst gegenüber. Das Leben lockt mich mit all seinen Möglichkeiten und aus jeder nur erdenklichen Ecke wispert es : „Du musst was aus dir machen. Du musst lernen. Musst Geld verdienen.“

Und Geld ist Macht. Das begreift man spätestens dann, wenn man sich das 1. Smartphone mit eigens auf einen selbst zugeschnittenen Vertrag mit Apps und Flats abgestaubt hat. Ich habe die Macht ständig up to date zu sein, kann konfigurieren, modifizeren und kann mich so darstellen, wie ich sein will.

Früher war das Smartphone vielleicht das 1. Paar Seidenhandschuhe für die Damen oder der 1. Zylinder vom eigenen Geld für die Herren. Vielleicht auch erst die eigene Kutsche samt Rappen – oder das Elektroauto. Doch auch Menschen die aus Überzeugung Trabbi oder Ente fahren sind gierig nach Macht. Nicht, dass das jetzt so wirkt, als würde Macht vom sozialen Status abhängen.

Aber um zurück zu kommen: Geld bedeutet Macht.

Nun muss man nur in die richtige Position kommen um möglichst viel Geld zu verdienen. Und wo geht das besser als an den Hebeln dieser Welt? Also trete ich in eine Partei ein, mache dann, meinen Eltern zuliebe, eine bodenständige Ausbildung bei der ich mich in Gewerkschaften engagiere, steige

in der Leiter Stück für Stück nach oben. Studiere dann Politikwissenschaften und Jura und werde letztendlich entweder Politiker, ein hohes Tier in der Wirtschaft oder, für die, die richtig Kirmes wollen: Lobbyist.

Nun, leider ist dieser Weg nicht für alle Möglich, denn die, die jetzt schon oben sind, die möchten sich ihren Platz ja nur ungern streitig machen lassen. Wenn man also nun nicht zum „erwählten Volk“ gehört, welche sich eben diesen Weg leisten kann, denn ja, auch der ist eine Frage des Geldes, der hat nicht viele Möglichkeiten, diese Form der Macht zu kommen, die unseren Staat ausmacht. Mit Glück ist man vielleicht ein guter Redner oder sieht einfach nur hübsch aus, so das man für die eine oder andere Chance durch gute Kontakte an die Öffentlichkeit oder an gewisse Strukturen zu kommen, die einen nun in eine Machtposition heben – aber nur, weil man gerade ihrem Zwecke dient. Nun kann man nur indem man wirklich klug und durchdacht handelt aus dieser Nutzrolle in eine Handelnde zu gelangen.

So einige Menschen in der Geschichte haben das geschafft, doch die die mir einfallen haben eher von der „bösen Seite der Macht“ genascht, wenn man vom Dalai Lama mal absieht, der , je nach Glauben, von einer höheren Macht erwählt und durch ein aufwendiges Auffindungsverfahren gefunden wird, oder einfach zufällig als „Die Reinkarnation“ betitelt und ernannt wird.

Ansonsten sind da Staatsführer wie Berlusconi, Hitler,Bush, Bush jr. Stalin u.Ä, die aus mehr oder minder schwierigen Verhältnissen in Machtpositionen gelangt sind und sich auf die eine oder andere Art an ihrer Macht so stark vergriffen haben, dass es weh tut.

Und doch gehe ich bei all ihnen davon aus, dass sie das, was sie taten, auch wirklich wollten und für das Beste hielten was sie für die Gesellschaft tun konnten.

Das spricht aber auch dafür, dass der reine „gute Wille“ in Kombination mit Macht zu wirklich bösen Dingen führen kann.

Wenn man sich nur ein bisschen in die Psychologie einarbeitet, dann findet man schnell etliche Mittel, wie ein allein die De- und Resozialisierung, deren Anwendung doch recht einfach scheint, wenn man nur ein wenig die Zügel der Gesellschaft in der Hand hält.

Würde es nicht Menschen geben, die mit Macht ein wenig anders umgehen, zumindest noch, dann wären all diese Menschen wohl weit gekommen. Doch glücklicherweise können sich gute Redner und schöne Menschen auch „für das Gute“ einsetzen, wie uns die Occupybewegung gerade zeigt oder die Piratenpartei beweist.

Diese Menschen sind noch nicht in den Genuss der puren Macht gekommen, aber bringen Talente mit sich, die die Hoffnung auf eine positive Veränderung des Begriffes „Macht“ hoffen lässt.

Und das „Volk“, jeder einzelne kleine Machtinhaber, beginnt umzudenken und der Macht wie wir sie in Formen von korrupten Politikern, Bankenchefs und Wirtschaftsbossen sehen eine neue Bedeutung zu geben. Wenn auch nur langsam.



Menschen wollen mit Machtausübung also immer nur das Beste. Ob das nun für die „Arier“, den „kommunistischen Arbeiter“, das Ferienhaus in Texas oder einfach nur „das Volk“ ist.



Natürlich ist Macht, obwohl zumindest ich immer zuerst an etwas negatives denke, nicht immer nur negativ. Und auch ist Macht nicht immer so mächtig, wie sie es in der Wirtschaft etc. ist.

Der Staat gibt einem zum Beispiel die Macht, von seiner Macht gebrauch zu machen, in dem man z.B die Polizei rufen kann, wenn jemand ungerechtfertigt, ja illegal, versucht Macht uns gegenüber auszuüben.

Das Grundgesetz verleiht uns allen die Macht auf unsere Grundrechte zu achten und sie durchzusetzen. Das Grundgesetz ansich ist die pure Macht über uns selbst. So dürfen wir die von uns gewählte Religion ausüben, den Wohnort unserer Wahl beziehen und als Kinder dürfen wir uns selbst bis zu einem gewissen Grund selbstbestimmen.

Doch auch hier kommen Probleme auf, eben weil eine weitaus Machtvollere Organisation über uns steht, als wir selbst es sind.

So dürfen uns unsere Religion zwar aussuchen und ausüben, aber nicht überall. Umziehen wann und wohin wir wollen dürfen wir nicht, wenn wir staatliche Transferleistungen à la ALG II erhalten und Kinder stehen immer noch unter der „Fuchtel“ ihrer Eltern und die wieder rum haben dem Staat bei „Bedarf“ Rechenschaft über ihr Handeln abzulegen. Doch wählen tun wir die Menschen, die den Staat ausmachen selbst und so fällt auch wieder viel auf uns zurück.

Denn wir haben die Macht weil wir die Wahl haben. Doch leider zeigt die Tendenz der Zeit, dass wir immer weniger von dieser Macht gebrauch machen.

Komisch doch, wo Macht doch so ein Grundmenschliches Bedürfnis zu sein scheint.

Warum streben wir, das Volk der BRD, also nicht nach der Macht, die uns dieses System ermöglicht? Auch haben wir, und auch andere Völker, im Laufe der Zeit auch schon oft die eine oder andere falsche Entscheidung getroffen, wenn wir uns für Machthaber entschieden haben.



So kommen wir zu:



6. Die Macht in der Geschichte



Besonders wir Menschen in Deutschland wissen genau wie es sich anfühlt, wenn man den falschen Menschen die falsche Menge an Macht zuspricht.

Hitler wurde zwar durch den hoch geschätzten, aber schwachen Hindenburg zum Reichskanzler ernannt und doch ermöglichte ihm die damalige Bevölkerung einen derartigen Aufstieg, der, wie wir alle wissen, kein Gutes Ende hatte.

Hier zeigte sich wie sehr sich Millionen täuschen lassen. Und dabei war Hitler weder schön, noch hatte er eine bezaubernde Stimme und dennoch – er riss die Menschen mit. Er versprach Dinge, die die Menschen hören wollten, die sie befreien sollten aus dem Chaos, dass sich während der Weimarer Republik unter Führung der Linken gebildet hatte.

Merke: Suche die Schwäche der Menschen, mach ihnen Hoffnungen und habe dabei genug fähige Leute an deiner Seite.

So kam es nicht nur, dass Hitler den Regierungssitz für sich gewann, nein, man ließ ihn auch „einfach machen“. Wenn man bedenkt, dass er 1932 „nur“ 27000 und 1945 7,5 Millionen Mitglieder in der NSDAP hatte, aber die Einwohnerzahl (Kinder mitgerechnet) 1945 74 Millionen betrug, wie kann es dann sein, dass jemand, mit einem verhältnismäßig kleinen, wenn auch starkem, Kreis um sich herum hatte, solche Dinge wie die Reichsprogromnacht, die Verbrennungen und die Demütigungen gegenüber Juden und „anderen Feinden“ ungestraft durchführen konnte?

Eine Antwort wäre, dass die verbliebenen knapp 65 Millionen Menschen wirklich total auf Hitler Seite standen, auch ohne Parteimitglied zu sein, dass sie guthießen, was er tat. Aber wahrscheinlicher ist, da ich doch sehr drauf hoffe, dass Menschen, die ich zwar als grundsätzlich böse einstufe, so etwas nicht in der Form gutheißen würden, dass sie stark manipuliert wurden. Und das von einem Mann, der einfach nur Menschen und dadurch Macht gewonnen hatte.

Wie wenig hinterfragen wir wirklich? In der Psychologie ist das Verhalten einfach erklärt: Sobald es viele Menschen betrifft, denken wir uns: Der andere wird’s schon richten und lehnen uns selbst ruhig zurück. Doch leider denkt das jeder und so verspielen wir die Macht, die uns gegeben ist.

Und die einzelnen, die versuchen dagegen zu wirken, werden entweder nicht gehört oder aus verschiedenen Gründen nicht unterstützt.



Am Beispiel Russland kann man besonders heute sehen, dass es auch anders laufen kann.

Erst kürzlich demonstrierten in Russland 100000 Menschen gegen den „Wahlsieg“ von Putins Partei „Einiges Russland“, denn sie bezweifeln die Korrektheit der Wahl – sie vermuten einen Wahlbetrug. Die Menschen nutzen die wenige Macht die ihnen geblieben ist und gehen auf die Straße um ihrer Stimme Gehör zu verleihen.

Bisher weiß niemand ob sie recht haben mit ihrem Verdacht und doch stehen hier fast vier mal soviele Menschen hinter einer Meinung als damals bei Hitler in Deutschland.

Seien wir ehrlich: Die Geschichte hat uns gelehrt, dass diese Demonstranten verlieren werden. Putins Partei wird an der Macht bleiben, der Vorwurf des Wahlbetruges wird irgendwann vergehen und egal ob sie recht haben oder nicht: Es wird nie bewiesen werden.



Großmächte heißen nicht umsonst Großmächte. Sie haben große Macht. Wie die USA unter hervorgeholten Vorwürfen den Iran angegriffen hat (Gott, darf man das überhaupt sagen, oder ist das immernoch keine bewiesene Tatsache?), wie sie interessanterweise immer nur die Länder mit Bodenschätzen entweder vor sich selbst oder vor anderen beschützen, wie Deutschland sich fein an die EU Richtlinien hält und seine Meinung national schwenkt wie ein Fähnchen im Wind (Atomkraft ja/nein/vielleicht/butterbrot), wie es sich dem Vertrag von Lissabon beugt ohne sein eher skeptisches Volk zu befragen, wie es sein Handeln an der längst vergangenen Hitlergeschichte ausrichtet und sich dann wundert, warum das so einigen nicht gefällt und sie sich wieder in eben jene Hitlerrichtung bewegen.China, die jetzt ihren „geliebten Führer“ (miesen Diktator) Kim Jong Ill in inszenierten Trauerfeiern beweinen und durch Unterdrückung und zur Not auch Gewalt ihre Art des Kommunismus zelebrieren (Bsp.:Tibet...).

Es ist schwer zu glauben, dass wirklich jedes Volk diesen Tanz mit sich machen lässt und auch wenn es uns in Deutschland noch verhältnismäßig gut getroffen hat, so müssen auch wir nicht in die Hände klatschen vor Begeisterung.



Wir werden kontrolliert von den Menschen die wir selbst wählen, aber diese Menschen verändern sich unter dem Einfluß den wir ihnen selber geben und so ist es schier unvorhersehbar, was wirklich passiert, wenn wir guten Gewissens unseren Zettel in die Wahlurne gesteckt haben.

Aber eine alternative zum herrschenden System scheint es nicht zu geben.

Zumindest noch nicht.

Diktaturen sind gescheitert. Der Sozialismus ist gescheitert. Anarchie ist kaum umsetzbar, da es dem Menschen Grundlegende Züge im Charakter abspricht (z.B: Alles gehört Jedem, aber jeder will etwas, was ihm gehört). Die Monarchie ist veraltet und passt nicht mehr in unsere heutige Gesellschaft.Und sämtliche Unterarten der Demokratie haben sich dem Kapitalismus zugewendet und verlieren langsam aber sicher an Substanz.

Es muss eine Mischung gefunden werden, doch um das durchzusetzen, muss das Volk zusammen halten – und das tut es nicht, denn die Herrschenden sägen sich doch sehr ungern ihre eigenen Äste ab, wie man alleine am Beispiel der Bundeländerzusammenlegung erkennen kann:

Vor etwas mehr als 10 Jahren stand zur Debatte, dass mehrere Bundeländer zusammengelegt werden, um Geld zu spaen, da Deutschland am Hungertuch nagte. Aus Schleswig Holstein, Mecklenburg Vorpommern und Hamburg sollte beispielsweise ein Bundesland werden.

Dies wird vom Grundgesetz (Artikel 29 GG ermöglicht eine Neugliederung des Bundesgebiets, „um zu gewährleisten, dass die Länder nach Größe und Leistungsfähigkeit die ihnen obliegenden Aufgaben wirksam erfüllen können.“ (Art. 29 Abs. 1). )ermöglicht. Doch wer würde das dem Volk denn Schmackhaft machen wollen, wenn man evtl. seinen eigenen Arbeitsplatz dadurch verliert und nurnoch ein durchschnittliches Einkommen hat? Genau: Niemand.





7. Die Macht in der direkten Umgebung



Doch nicht nur in diesem großen Maßstab ist Macht vorhanden:

Auch in der Familie und dem Beruf, unserem unmittelbaren Umfeld ist sie unser ständiger Begleiter.

Wie Anfangs schon beschrieben, beginnt es mit der Geburt. Normen und Werte werden uns „eingeprügelt“, wir können nichts dagegen tun und werden auch nicht gefragt. Wenn wir dagegen verstoßen, werden wir bestraft, ja sanktioniert. Und so lernen wir zwangsläufig wie man zu einem „Mitglied der Gesellschaft wird“. Wenn diese Prägung Anfangs versäumt wird und unser Charakter nicht auf andere Form gefestigt und mit Wissen gefüttert wird, so Enden wir im deutschen Niemandsland, bekannt als „Hellersdorf, Lichtenberg, Marzahn, Moisling, Buntekuh“... und wie die ganzen einschlägigen Bezirke noch so heißen, und letztendlich beim Jobcenter oder in einem unbefriedigenden, schlecht bezahlten Job. Und dieser Kreislauf durch die nächsten Generationen lässt sich nur schwer stoppen.

Unsere Eltern haben also Anfangs die ultimative Macht über uns. Zwar haben sie auch die Pflicht, uns zu unserem Besten zu erziehen, denn auch sie werden ja vom Staat gegebenenfalls überprüft, aber seien wir mal ehrlich: Diese Rolle füllt der Staat ausgesprochen unzureichend aus, denn es ist ja vorrangig nichts, mit dem man Geld verdienen kann.

Das einem die Steuern, die dieser Mensch, der verlassen wurde, später durch die Lappen gehen, daran wird erstmal nicht gedacht.

Und so wachsen wir heran mit einer, dem Durchschnitt nach zu urteilen, praktisch nicht vorhandenen Vaterfigur und der Mutter. Und eben diese Mutter wir für die männlichen Nachkömmlinge mit der Zeit mehr und mehr zu einem nicht erreichbaren Bild und dies führt, oder kann führen, zu Veränderung im Jungen selbst. Wenn er jetzt kein gutes männliches Vorbild bekommt, kann das unabsehbare Konsequenzen haben, denn die Mutter, welche ihm immer am nächsten war ist eine Frau. Etwas, was er niemals sein kann. Und durch diese Erkenntnis, die ganz normal mit der Entwicklung einhergeht, können sich Frauenfeindliche oder noch schlimmere Bilder herausbilden, denn der Junge ist plötzlich in einer ernsten Identitätskrise.

Wir sind abhängig von unserer Familie und das über Jahrzehnte hinweg, denn durch die von ihnen genossene, oder eben nicht genossene, Erziehung werden wir passend gemacht. Es dauert lange in unserer Entwicklung, bis wir uns wirklich und eigenständig Bilder von etwas machen – bei manchen passiert es augenscheinlich nie. Und so sind wir Werkzeuge unserer Eltern die die absolute Macht über uns haben. Zwar bekommen wir gesetzlich schon ein paar Rechte zugesprochen, doch welches 7 Jährige Kind geht den zur Polizei, weil ihm etwas nicht gefällt?

Später werden wir selbst zu Machthabern dieser Art werden und dennoch werden unsere Eltern, bis zu ihrem Tode, eine gewisse Gewalt über uns ausüben können, denn wer reagiert nicht auf ein „Ich mach mir solche Sorgen wenn du das und das machst.“ von Mutter? Auch wen man selbst schon 40 Jahre alt ist, die Eltern bleiben die Eltern und die haben immerhin schon eh und je das Sagen gehabt.

Dieser Prozess muss nun nichts Schlechtes sein, denn je nachdem wie unsere Erziehung und Sozialisation ausfällt können wir so zu hervorragenden Menschen heranwachsen, doch diese Macht ist etwas, was nicht genommen werden kann.

Selbst wenn man einen antiautoritären Erziehungsstil einschlägt ist Macht von Belang, denn die Eltern entscheiden dies aus ihrer Macht heraus und legen auch die Einschränkungen selbst fest. Und Erziehung bleibt Erziehung.

Wenn man dann noch die Medien und die fernen Verwandten als auch Freunde und Feinde mit berücksichtigt, erkennt man die Spirale in der wir uns befinden. Denn jeder versucht uns zu manipulieren und Manipulation ist ein Mittel der Macht. Und egal welche Position wir in der Gesellschaft erreichen: Dieses Spiel hört nicht auf.

Auch im Beruf dreht sich das Karussell weiter. Denn die Wahrscheinkeit, dass wir irgendwann niemanden mehr über uns haben ist doch sagenhaft gering. Und so sind wir gezwungen uns immer ein wenig eingekesselt und beobachtet zu führen, denn jeder unserer Fehler könnte bestraft werden und der Preis könnte höher sein, als ein läppisches Stück Papier weniger oder mehr, denn wenn wir beruflich scheitern, dann scheitern wir heutzutage auch in der Gesellschaft. Und so ist die Macht, die der Arbeitgeber auf uns ausübt, sagenhaft.

Wenn wir selbst in den Genuss einer Machtposition innerhalb unserer Arbeitsstelle gelangen, dann neigen wir dazu, dies ausnutzen.

Warum? Ich rate mal: Ist es deswegen, weil man uns unser Leben lang durch Macht bestimmte?

Weil wir die Macht ständig spüren, aber sie nicht nutzen können?

Wahrscheinlich ist das so. Und das macht das Ganze so gefährlich.

Denn durch das ständige Gefühl der Macht um uns herum, was wir natürlich nicht bewusst wahrnehmen, da wir damit geboren sind, ganz ähnlich dem atmen, werden wir fast euphorisch, wenn wir einmal selbst die Zügel über IRGENDWAS in der Hand halten.

Anders mag das bei Menschen aussehen, die schon früh Macht ausüben konnten. Sei es, weil sie Haustiere oder Hausangestellte hatten, weil sie in Vereinen o.Ä. einer der besten waren und so eine Vorbildfunktion hatten, weil sie kreativ waren, ihre eigenen Sachen auf die Beine gestellt haben und dabei unterstützt wurden, weil sie eine gute Gemeinschaft um sich hatten oder einfach nur, weil sie früh Verantwortung tragen mussten, bspw. für kleine Geschwister.

Doch die Welt der Kindheit tendiert dazu immer leerer zu werden, denn das System verlangt uns immer mehr ab und so fehlten und fehlen diese Faktoren zusehends.

So passiert es, dass wir auf den garstigen Vorarbeiter, den mürrischen Chef einer Abteilung oder den „ach-so-kreativen“ Untergruppenleiter in irgendeiner Firma treffen und uns wundern, warum diesr Mensch so ist, wie er ist. Ebenso neigen diese, sich in Dingen für die Größten zu halten, obwohl sie von der Sache ansich leider kaum Ahnung haben. Dies könnte daher rühren, dass ihnen in ihrer vorherigen Position kaum oder wenig zugehört wurde, aber auch dieses Problem ist lösbar.

Diese Menschen aus ihrem „Wahn“ herauszubekommen ist schwer, aber machbar. Durch Coaching, Supervision und Wissen kann man hier evtl. Potential für einem gerechten Menschen nutzen und die Arbeitswelt ein wenig gerechter machen.

Aber leicht wird das nicht.



Nicht nur in der Familie und im Beruf spüren wir die Allgegenwärtigkeit der Macht, auch in etwas viel intimeren, in unserer Sexualität, ist sie ständig vorhanden, denn Sex ist Ausübung und Druckmittel zugleich.

Wie oft haben wir schon das Gefühl gehabt, dass unser Partner beim Sex einfach nur auf sich achtet und wir selbst viel zu kurz kommen? In jeder noch so guten Beziehung kommt dieses Phänomen vor. Und oft genug wagen wir es nicht, auch nur ein Wort darüber zu verlieren.

Mit Sex werden auch gerne Streits beendet oder Versöhnung gefeiert. Dass dieser Weg nur Mittel zum Zweck ist: Darüber sind sich beide Teile meist, zumindest Unterbewusst, im klaren.

Man nutzt die macht die uns biologisch mitgegeben wurde. Als Frau weiss man, wie man sich zu bewegen hat, was für Körperteile man zeigen muss, damit der eigenen Mann sich einem anderen Thema zuwendet. Und als „kluger“ Mann, weiss man, was für Knöpfe man bei der Frau drücken muss, um sie sich wieder „gefügig“ zu machen. Oft sind diese Kniffe garnicht verkehrt, denn sich über Kleinigkeiten aufregen ist ja nicht die beste Alltagsbewältigung. Kritisch wird es erst dann, wenn es große Sachen zu Kleinen macht.

Nehmen wir da den häuslichen Missbrauch: Die Frau wird geschlagen, schlecht behandelt und zum Machtobjekt schlechthin dezimiert und dann, damit sie nicht aus der Spirale herausbricht, wird die Macht des Sexes und die Macht der Gefühlsmanipulation eingesetzt. Natürlich spielen bei solchen Geschichten auch noch sehr sehr viele andere Faktoren eine Rolle, denn warum lässt sich die Frau das überhaupt gefallen, warum spielt sie nicht ihre macht aus, welche Psychologischen Hintergründe haben beide, und dennoch ist Macht in der Sexualität teilweise auch sehr schädlich,

Manche Menschen brauchen sogar die Macht, die bewusst genutzte, um sexuell überhaupt angesprochen zu werden.

Die BDSM Szene (Bondage-Sado-Masochismus) in Kombination mit Dominance and Submission (Dominanz und Unterwerfung) wächst täglich, denn immer mehr gestehen sich ein, dass ihnen Macht und das Leiden unter der Macht eines anderen, unheimliche Freude bereitet.

Warum sich dieser Kult entwickelt ist fragwürdig, Einige Psychologen sagen, dieser Drang nach Schmerz (physisch und psychisch), wie er beim „Bottom“ (der Part, der den Unterwerfenden gibt), aus der Kindheit und der Erfahrung der Verknüpfung von Sexualität und Gewalt herrührt.

Ich glaube nur jeder 10. BDSM'ler würde, auch nach ernsthaftem nachforschen, diese These bejahen.

Vielleicht ist es eine Art Kompensation? Die Macht, die wir tagtäglich auf uns lasten haben ohne sie bewusst zu spüren wird an die Oberfläche geholt, wird sichtbar gemacht. Und vielleicht macht gerade dieses „sichtbar machen“ den Reiz aus.

Sei's drum. Denn nicht nur in sexuellen Spielarten und persönlichen Konflikten spielt Macht beim Sex eine Rolle, denn auch bei unserer Entwicklung ist Sex ein unheimliches Druckmittel.

Wir werden erwachsen und haben Sex. Für Eltern ist das oft sehr schwer zu akzeptieren, denn dieser Schritt ist einer, den man nicht zurückgehen kann. Für uns ist es ein Zeichen an die Mitmenschen, denn wer „liebt“, der weiss was vom Leben.

Und wer kennt nicht das allseits beliebte „Hochschlafen“? Eine Möglichkeit ohne große Leistung zu Macht zu kommen. Denn aus einem anderen Grunde macht es niemand. Es geht um Geld und Geld ist Macht.

Würde es um Wissen gehen, dann wäre diese Methode sinnlos, denn Wissen erlangt man nicht durch Machtspielchen. Informationen, ja, die schon, doch das was letztendlich zählt: Die eigenen Schlüsse aufgrund von bereits gelerntem, daraus ziehen zu können, daran kommt man nicht mit Sex.

-





So, nun wurde viel geschrieben in all seinen Formen. Nungut, zumindest die, die mir eingefallen sind.

Natürlich könnte man auch noch die Tierwelt und verschiedene Kulturen mit einbeziehen, aber dann würden wir zu weit vom Wesentlichen abkommen.

Denn bei dieser Geschichte geht es um uns. Wir, die in Europa leben oder zumindest in der näheren Umgebung

Wir scheinen gefangen in einem Netz, dem wir nicht entfliehen können.

Egal wieviel Macht wir zu haben scheinen – im großen Kontext ist sie nicht real.

Kind- Arbeiter- Fachkraft- Chef- Minister- Kanzler- EU Ratsmitglied – UN Abgeordneter – Präsident von Amerika - … immer ist da jemand, der über uns steht, uns kontrolliert – und das nach seinem „Gewissen“.



Und wie können wir uns nun aus diesem Teufelkreis befreien? Oder wie können wir ihn einfach besser machen?

Vielleicht sollten wir unseren Blick doch mal auf andere Kulturen und ihre Lebensweisen richten.

Die, die am wenigsten Ausbeutung durch sich selbst erhalten, sind die, die am wenigsten haben.

Wenn man von der Natur abhängig ist, dann spielt Macht untereinander nicht eine ganz so große Rolle. Man erkennt wahrscheinlich irgendeinen Gott oder mehrere Götter als „Die Macht“ an, aber man muss nicht in jedem Fall viel dafür tun um dieser Macht gerecht zu werden (von den Völkern die Opfer erbringen oder sich körperliche Schmerzen zufügen mal abgesehen).

Wir haben uns entfernt vom alten und etwas Neues geschaffen. Uns geht es damit doch auch eiugentlich nicht schlecht.

Wir haben Autos, Häuser, iPods, Computer, Tiere, welche wir nicht Essen, daheim, können in den Urlaub fliegen und dadurch anderes und wieder Neues kennenlernen. Wir haben so vieles, was uns den Alltag schöner macht. Wir haben dank der Waschmaschine Zeit um ein Buch zu lesen, durch den Trockner Zeit mit dem Hund Gassi zu gehen, dank dem Computer können wir unsere Arbeit von zu Hause aus verrichten und sparen und so den Arbeitsweg, wir dürfen unsere Lebenspartner selber wählen und haben so unglaublich viele Möglichkeiten, wir bekommen eine Wohnung, wenn wir eine möchten ohne gleich selbst eine bauen zu müssen, wir können essen, trinken, feiern und lustig sein.

Ist das denn nichts? Und so hoch ist der Preis dafür ja nun auch wieder nicht.

Durch die Waschmaschine bewegen wir uns weniger und sind seltener an der frischen Luft, durch den Trockner bilden wir uns ein, dass ein Hund sich im Heim wohler fühlt, als wenn er draussen leben dürfte, der PC ermöglicht uns, uns garnicht mehr aus dem Sessel bewegen zu müssen und wieder weniger von der Welt zu erfahren, die Lebenspartnerwahl führt zu Schmerzen, Verwirrung und Trugschlüssen, unsere Kreativität wird extrem eingeschränkt, da wir uns nichtmal um ein Dach über dem Kopf kümmern müssen, geschweige denn unser eigenes Feld bestellen, die frische Luft atmen und wirklich was gutes für die erde zu tun um Essen zu bekommen. Und warum mit Freunden aus der Umgebung große Feste feiern, wenn man sich auch vollgepumpt mit Ecxtasy in kleine Keller verziehen kann?

Und auch, dass wir anderen Menschen durch all diese Technik eine menge Macht über uns geben, ist doch nicht schlimm.

Soll der machtlüsterne Chef uns doch einfach wieder zurück ins Büro holen, weil er es „netter“ findet, dann geben wir den Hund, der sich soeben an uns gewöhnt hat wieder weg, denn wir haben die Macht dazu. Etc. pp.

Der Rest wird durch Geld gesteuert und durch Geld hat uns immer jemand in der Hand.

Aber warum die Bequemlichkeiten aufgeben? Für ein bisschen Freiheit?

Warum anders aber härter arbeiten? Für ein wenig mehr Macht über mich selbst?

Warum das Kochbuch aus der Hand legen um sich mit neuen Themen zu beschäftigen? Kochen muss man doch schließlich können – denken „kann man ja schon“.

Macht hat viele Facetten und viele mit denen wir erst noch zu leben lernen müssen – wenn wir es denn wollen. Wir müssen üben, mächtig zu sein und vor allem müssen wir lernen und vieles überdenken, wenn uns etwas an einem ehrlichen miteinander liegt.

Es reicht nicht in den Genuss der Macht zu kommen, man muss sie auch richtig einsetzen und die Pflichten vor ihn stellen.

Ansonsten enden wir letztendlich im „Niemandsland“ und werden von Einzelnen hin und her geschubst.





Ich komme zu dem Schluss, dass Macht Schmerz bedeutet.

Denn egal wie wir sie einsetzten, sie verletzt. Zumindest in unserer heutigen Zeit.

Sie ist oft zu subtrahieren, aber nie vollständig. Sie ist immer da. In der einen oder anderen Form.

In meinen Augen, ist sie immer negativ, heute, denn die Menschen können mit ihr nicht umgehen.

Es fehlt an Aufklärung.



Meine Thesen sehe ich als „bewiesen“ an, aber da dies hier keine wissenschaftliche Arbeit sein kann, ist bewiesen das falsche Wort.

Macht ist allgegenwärtig. Es beginnt, wie wir gesehen haben, mit der Geburt.

Macht ist auch für jeden erreichbar, zumindest in den kleineren Formen.

Macht ist ebenfalls unnötig, zumindest eingeschränkt, denn würden wir anders leben und lernen, wäre die Ausübung nicht schmerzvoll.

Macht ins unvermeidbar. Ja, in einigen Punkten schon. Denn wenn wir unser Kind erziehen ist Machtausübung zum Beispiel Pflicht. Nur auf das „Wie“ kommt es an.



Macht herrscht nicht nur, sie BEherrscht uns.

In unseren Taten, in unserem Streben, in unserem Leben.

Wir richten alles auf sie aus.

Aber das Risiko ist hoch. Nicht nur das im Kleinen, auch das im Großen.



Es kann uns passieren, dass wir nicht wieder herauskommen – und das über Generationen hinweg.



Ich habe hier vielleicht keinen wissenschaftlich-korrekten Text abgeliefert und doch haben meine eigenen Gedanken mit selbst wieder zum Nachdenken gebracht – und ich hoffe Sie auch.

Uns entgeht viel zu viel, weil wir einfach keine Zeit haben. Wenn wir unserem Leben Themen geben könnten, so wie ich es für die zeit dieser Arbeit getan habe, dann nehmen wir Dinge ganz anders wahr.

Wir beschäftigen uns anders mit ihnen und ziehen andere Schlüsse.

Wir sollten das öfter tun.

Und Rio Reiser behält letztendlich doch nicht recht, denn Macht ist unabdingbar und jeder braucht ein kleines Stückchen davon für sich.-

Nur an der Umsetzung und der Ausübung müssen wir noch viel arbeiten.

Wir müssen aufhören zu manipulieren und einfach ehrlich zu uns und zu anderen sein. Und wenn wir das nicht alleine können, dann müssen wir soviel Mut aufbringen uns helfen zu lassen, denn diese Hilfe gibt es en masse.

Wir müssen aufwachen.

Bevor es zu spät ist.



In diesem Sinne:

Macht kaputt was euch kaputt macht.

Dienstag, 27. Dezember 2011

2011

Ein Jahr und fast vorbei.
Dieses Jahr war für mich voller Überraschungen, Veränderungen und allgemein viel neuem.

Der Anfang des Jahres begann mit einem Ende.
Meine Beziehung zu meinem Freund, mit dem ich erst kurz zusammen war, war vorbei.
Er liebte mich nicht mehr.
Nach katastrophalen Tagen die von Trauer über Verzweiflung in Wut übergingen fand ich mich in Hoffnung wieder.
Ich beschloß, etwas Neues zu tun. Ich ging in den Club und zu der Party, die ich schon so lange besuchen wollte.
Diese Nacht auf der "Angel in Bondage" ist einer Erinnerung wirklich wert. Und nicht nur weil ich wirklich viel Spaß hatte, sondern auch weil ich, durch das brechen von selbstaufgestellten Regeln zu einem Schluß für mein Leben kam. Ich entdeckte Dinge, dich ich vorher in der Form noch nicht kannte.
Ein paar Tage später fand ich mich zwar ebenfalls in was Neuem aber keinesfalls in etwas angenehmen wieder: Grippe. Das hat man davon, wenn man sich nicht impft.
Und nicht, dass es nicht noch schlimmer kommen kann:
Mein Exfreund stand mit Blumen vor meiner Tür. Und das, obwohl ich mit dieser kurzen Geschichte schon so ziemlich abgeschlossen hatte. Ich wollte das nicht mehr.
Nun gut, um nicht lange drumherum zu reden: Ich gab ihm eine weitere Chance.
Er sprach davon, überfordert gewesen zu sein und aufgegeben zu haben, bevor er die Sache nicht mehr handlen könnte.
Wir waren wieder zu zweit und glücklich.
Er gab mir die Verprechen mehr zu reden, was Probleme anging, sich mit seiner Mutter zu versöhnen und einen Psychologen aufzusuchen. Und ich war vollends zufrieden.
In diesem 1. Halbjahr erreichte ich zusätzlich einen Notendurchschnitt von 1,1 in dem Zeugnis der 11. Klasse meiner Fachoberschule.
Alles war schön. Ich fuhr zwar öfter nach Hannover als ich mir vorgenommen hatte, aber dort lernte ich wirlich nette Menschen kennen und einige, zwar erst nach einiger Zeit, zu mögen.
Dann kam der Sommer und der Wunsch von uns beiden zusammenzuziehen festigte sich.
Aber ich war unsicher, denn er hatte mich mit dieser Aussage schonmal im Stich gelassen. Doch wir zogen es durch.
Gegen Ende des Sommers war der Mietvertrag unterschrieben und ich war bereit in genau die Ecke zu ziehen, die ich immer für völlig ausgeschlossen angesehen hatte.
Aber die Wohnung war groß und für alle Eventualitäten geeignet.
Meine Ratten gab ich in diesem Sommer weg, da ich befürchtete, dass ich, besonders mit dem Hund der ja mit in unser gemeinsames Heim ziehen würde, nicht mehr genug Geld für alles haben würde. Ausserdem wurde meine Zeit immer knapper und mit dem langen Weg zur Schule den ich haben würde, würde sich das alles noch verschlimmern.
Nach dem Sommer begann die Schule holprig,da ich viel mit planen und Ängsten beschäftigt war.
Die Kosten, die Art, die Ausstattung, all dies kostete viel Energie. Und auch die Umstellung auf mein neues Leben, welches nun nicht mehr allein, sondern zu 2., ja praktisch zu 3., war, fiel mir äusserst schwer, denn ich mochte mein Leben alleine, mit allen Freiheiten, die ich mir geschaffen hatte.
Doch es war beschlossen und alles musste weiter gehen.
Ich hatte schon das ganze Jahr hindurch viel Stress mit der Arbeit, doch es wurde immer mehr. Die Babysitterjobs am Mittwoch und am Samstag und dann noch viele variable Termine über die Woche verteilt. Ich hatte wirklich wenig Zeit.
Die Schule litt also extrem und ich bekam Angst, das ganze nicht mehr aufholen zu können.
Wir zogen zusammen und unsere Wohnung war wirklich schön.
Der Auszug aus meiner alten Singlewohnung fiel mir zwar sehr schwer und die Renovierung eben jener war auch nicht einfach, aber ich freute mich auf das neue Zusammensein.
Leider änderte sich nichts von dem am Jahresanfang erwähnten und so kam es Mitte Dezember zum extremen Streit.
Ich wollte ihm einen Heiratsantrag machen, am Heiligabend und eigentliche Kleinigkeiten brachten mich zum Grübeln. Und so wie ich eben damit umgehe, brach es auch aus ihm heraus. Er konnte mich nicht verstehen und ich ihn nicht.
Nach so kurzer Zeit in der gemeinsamen Wohnung schien alles vorbei.
Mir war lange nicht mehr danach zu sterben, aber mit seinem Fehlen und dem Streit mit meinem Bruder, der nun zwar in meine direkte Nähe gezogen war, aber meinte, dass er wieder kiffen müsse und die Familie ihm "egal sei", rissen mich in einen tiefen Abgrund wie ich ihn lange nicht mehr kannte.
Ich glaube er versteht bis heute, wo es uns wieder einigermassen gut geht nicht, was mit mir da los war.
Nun ist Weihnachten vorrüber und es war genau so, wie ich es mir immer wünschte.
Schön geschmückt, mit Mann und Hund und am 1. Weihnachtstag mit meinen Eltern.
Mein Bruder war nicht dabei, denn er hat sich bis heute nicht weiter zu den Vorfällen geäussert und das macht mich sehr traurig.
Silvester steht vor der Tür und ich lasse die Dinge Revue passieren.
Denn auch politsch brachte das Jahr veränderung.
Ich begab mich in die Pole Position einer Kampange der Linken "gegen" die junge Welt und führte einen Kampf gegen viel mehr, als ich je zu erahnen dachte.
Ich verlor nicht nur die Kampange, sondern auch meine Parteizugehörigkeit und meinen Glauben in die Menschen - zumindest noch mehr, als ich es vorher schon tat.
Mein Essay über Macht wird Anfang des Jahres abgeschlossen sein und es wird einen großen Teil meiner Erfahrungen dieses Jahres widerspiegeln.
Aber auch neue, tolle Freunde fand ich in diesem Jahr.
Ein Böhse Onkelz Fan an der Reichelt Kasse, eine junge Lesbe und ein wortreicher Türke, welche ich bereits letztes Jahr sehr lieb gewonnen habe, sind mir ein Stück näher gekommen.
Ich lernte ein CDU Mitglied kennen und schätzen. Und ich habe sie sehr lieb.
Ich habe sie alle sehr lieb und möchte sie so schnell nicht mehr missen.
Ausserdem wagte ich mich auf Partys denen ein Vortrinken vorweggeht. Und ich liebe es.
Und ich gestand meinen Eltern, dass ich wieder Alkohol trinke - und das schon sehr lange. Sie nahmen es gut auf.
Und ein längst vergessener Freund tauchte das eine oder andere mal in diesem Jahr wieder auf.
Es war ein gutes Jahr. Ein wundervolles. Und besser, als ich Anfangs gedacht.
Ich bin Linda Block. 24 Jahre alt. Und mein Leben wird toll.
Ich werde in den kommenden Jahren viel erreichen.
Ich werde England erforschen, studieren, durch Irland reisen und viele gute Bücher lesen.
Und Menschen treffen. Viele Menschen. Und ich werde sie lieb gewinnen und von ihnen lernen.
Es wird eine tolle Zeit.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Kurvige Kurven führen auch irgendwo hin

Wundervolle Nacht, werte unsichtbare Leserinnen und Leser,

ich fühle mich mal wieder bereit für einen neuen Eintrag.
Der letzte ist ja nun auch schon wieder ein paar Monate her.

Um am Ende zu beginnen:
Ich wohne jetzt, seit etwa 3 Wochen, in meiner, nein, unserer neuen Wohnung am Arsche Berlins.
90qm die immernoch stark mit Leben gefüllt werden müssen,denn meine paar Habseligkeiten füllen die um Längen nicht aus.
Aber ansonten gefällts mir jetzt schon wirklich gut. Nach viel hartet Arbeit, die zu einem großen Teil auch mein Vater mit Verlegearbeiten und meine Mutter mit Unterstützung bei der Reinigung, geleistet haben, sieht es hier trotz suboptimaler Tapeten richtig gut aus und wenn man mal von meinem nun 1Stündigen Schulweg absieht ist hier auch alles richtig schön.
Super Infrastruktur, gute Verkehrsanbindung und die Leute finde ich bisweilen auch noch nicht besonders komisch. Klar, Charlottenburg ist es nicht, aber auch dort gibts ne Menge Spinner - wenn auch anderer Art.

Bis letzten Freitag hatte ich allerdings unheimliche Angst. Ich habe schon nach Möglichkeiten gesucht hier schnellstmöglich wieder wegzukommen.
Das alles nun bedeutet ein völlig anderes Leben für mich. Ich kann ab morgen nichts mehr verstecken, was ich doch sonst so gern gemacht habe.
Ich habe mich gern versteckt.
Aber wenn morgen mein Mann und Donnerstag seine Möbel und die über 70 Kisten hier einziehen, dann ändert sich das.
Dann ist da jemand da, der mich jederzeit entdecken kann.
Und das fühlt sich für mich wirklich komisch an. Aber Angst, Angst habe ich keine mehr.
Es ist ein neuer Lebensabschnitt. Ein schöner, den ich immer machen wollte. Mit dem Mann, dem mein Herz gehört.

Okay, bevor ich jetzt zu schnulzig werde, mal schnell weiter im Text ;)

Durch diesen ganzen Stress mit Wohnungssuche, Renovierung hier, Renovierung da, Umzug, Einzug, Fahrtzeit und viel Arbeit hat die Schule ganz schön gelitten.
Ich konnte mich garnicht wirklich darauf einlassen und hoffe jetzt nicht in Schwierigkeiten meinen Notendurchschnitt betreffend zu kommen.
Nach den Ferien wird das (hoffentlich) wieder alles besser und leichter. Dann sind viele Dinge schonmal geregelt.
Aber die Ferien werden jetzt noch wenig entspannend. Ich muss noch den ganzen Ummelde- und Anmeldekrams bei sämtlichen Behörden meistern, dann noch meine alte Wohnung fertig renovieren und hoffen, dass das in der Form dann reicht und mich an meine Hausarbeit setzten. Ein bisschen lernen für die anderen Fächer in denen in 2,3 Wochen ein Haufen Klausuren anstehene wäre sicherlich auch nicht verkehrt.

Mit meinem besten Freund ist es seit meinem Umzug und ein bisschen davor auch schon schräg. Irgendwie meldet er sich nicht, vergisst Verabredungen oder hat gleich garkeine Zeit. Ich glaube er hat eine neue Freundin, aber sicher weiss ich das nicht.
Irgendwie schräg, dass Männer sich immer gleich entfernen müssen, wenn sie neue Beziehungen haben... Ich glaube, ich bin da anders.
Nunja, mal schauen wann er sich wieder meldet. Ich werde es nämlich erstmal nicht mehr tun. Bockkopf halt.

Politisch hatte ich in der Zwischenzeit auch schon mal meine Hand ins Feuer gelegt und bin so dermaßen auf die Fresse damit geflogen.
In diesem Verein, der sich meine Partei schimpft, kann man sich ja wirklich auf nichts verlassen, ausser das man verlassen wird.
Jeder kämpft dort mit den verschiedensten, verlogenen Mitteln um sein Wohl, statt sich auf etwas vernünftiges einzulassen oder sich einen Gedankenanstoß liefern zu lassen...
Links wie Rechts.
Wenn wir uns nun auch noch für den Kommunismus als für uns erstrebenswerte Form der Wirtschaft aussprechen, dann bin ich aber so richtig weg vom Fenster. Ich denke aber auch wenn nicht.
Dieser Haufen ist so Handlungsunfähig allein durch seine Engstirnigkeit und ja, auch durch die Meinungsvielfalt die durch der Engstirnigkeit leider keinerlei Kompromisse zulässt.
Praktisch jeder den ich bisher kennenlernte nutzt diesen Raum dort als Spielfeld für seine eigenen Gelüste. Natürlich hält jeder diese Gelüste auch für das Non-plus-Ultra...
Nunja, seis drum.
Mir hat das zumindest in der Form geholfen, als das ich nun weiss, dass ich dringendwas in Richtung Sozialpsychologie machen möchte um solch wirres Denken besser zu verstehen und den armen Menschen vllt. auch mal helfen zu können.

So, mehr fällt mir grade nicht ein.
Alles sehr von Veränderungen geprägt in der letzten Zeit. Und das, wo ich doch so ein Gewohnheitstier mit dem Hang zur schnellen Langeweile bin ;)

Aber ich hab ein wirklich gutes Gefühl bei der Entwicklung meines Lebens.
Unseres Lebens.

Also: Gehabt euch wohl. Bis zum nächsten Lebensupdate ;)
Epiphany

Donnerstag, 14. Juli 2011

Mal ein Ausruf!

Hallo werte Leser,

eigentlich hab ich garnicht viel zu sagen, aber dass, was ich sagen will, ist wundervoll:
Ich bin glücklich!
So glücklich!

Seit Sonntag, dem 10.7.11, sind Mann und Hund bei mir.
In einer Tortour von Bahnfahrt (4h nach Hannover und 5 wieder zurück nach Berlin) habe ich meine beiden Liebsten endlich hier!
Und all die Angst die ich mit diesem Aufenthalt verband löst sich immer mehr in Luft auf.
Es stresst mich (mich, den Einzelgänger, mich, die die gerne allein ist) überhaupt nicht, dass meine 33qm Wohnung nun "voll" ist. Ganz im Gegenteil:
Es ist erfüllend, eine Familie hier zu haben.
All meine Angst, dass das Zusammenleben schwierig werden könnte, verfliegt mit jeder Stunde, die sie da sind.
Gut, es ist jetzt erst ein paar Tage altes Glück, aber ich sehe voller Optimismus in die Zukunft.

Montag fängt dann die Wohnungssuche an und auch da bin ich, ausnahmsweise mal, posivit eingestellt. Wir werden sicherlich eine schöne Wohnung finden. Egal wo sie liegt. Sie wird unsere Wohnung sein.
Die Wohnung in der wir, zumindest ein, Kind bekommen werden.
In der ich meinen Abschluss bestehen werde.
In der ich und meine Familie leben werden.
Das "Wir" wird wundervoll werden.

Gott, wie sehr ich diesen Mann doch liebe.

Zusammenziehen, Familie, Heirat. All dies Feste vor dem ich mich so sehr fürchtete. All dies scheint nun einfach.
... allerdings warte ich nach wie vor auf einen weiteren Tag mit Panikattacken und Selbstsabotageversuchen. Ich kenn mich ja zu gut.
Aber dann werde ich auf meine Stimmung von Heute zurückblicken und mir hoffentlich sagen, dass es all das wert ist. Das all das richtig ist. Und das ich all das will.
Mit diesem Mann. Meinem Mann. Und unserem Hund.

By the way: Die Penny macht sich erstaunlich gut in Berlin. Gut, Angst ist da. Aber dafür, dass sie das noch nie mitgemacht hat, ich meine diese Art von Trubel, nimmt sie es erstaunlich gelassen hin.
Sie wird das schaffen.

So, genug des Geschmalzes.
Ich sollte mich langsam aber sicher in das Bett zu meinem Mann bewegen. Ist ja schliesslich schon spät.
Aber ich bin so voller innerer Freude, dass ich einfach nicht müde bin :)

Das nächste große Ereigniss wird übrigens das BAD RELIGION Konzert am Freitag!
Boaaaaaaaaaaah, wird das geil!
Und wisst ihr, was richtig genial ist?
Mein Mann kommt mit! Es wird sein 1. Konzert.
Und wisst ihr was ich glaube?
Er macht das für mich. Weil er mich liebt. Und Gott, ich liebe ihn dafür!

Es.Wird.Der.Hammer.

Und alles wird gut werden.

Jut, macht das beste aus der Nacht :)

Voller Glück grüßt euch,
eure Epiphany
<3

Samstag, 26. Februar 2011

Okay ...

... ich liebe ihn doch.



<3

Donnerstag, 27. Januar 2011

Neue Trugschlüsse und Erkenntnisse

Gott, NEIN, ich brauche IHN nicht.
Habe ich auch nie.
Keine Ahnung was mich da geritten hat (okay, wahrscheinlich mal wieder das Herzelein...), aber GOTT, er ist es echt nicht wert gewesen.
Wie kann ein Mann mit 40 Jahren nur so Lebensunfähig sein?
Gut so ein, zwei Sachen kann er noch, aber dann hörts auch auf.
Er ist weder sozial noch ehrlich. Was wollte ich bloss mit so einem Kerl?

Ich.Habe.Keine.Ahnung.

Nun auf, auf in neue Gefilde, neue Erfahrungen, neue Menschen, neue Erkenntnisse und neue Trugschlüsse.
Irgendwann wird sich letzteres erübrigen, nur wann, dass steht noch in den Sternen.
Getreu dem Motto:
"It's no use thinking that you're wrong. The past is old and gone. It's best to move along and find your Avalon" ;) (Bad Religion)

Mittwoch, 26. Januar 2011

Neues aus dem Land der Dominanz

"Ja ich hatte schon Devotas.
Und ich hab sie nach meinen wunsch geformt.

Mir ist bereits aufgefallen das dir einen harte Hand fehlt bzw. der Mann der dich führt.

Danke für den Hinweis mit den Vorlieben. Sowas schätze ich nicht, schon gar nicht von einer aufmüpfigen Sub.

du wirst mir eine Bewerbungsmail mit deinen Vorlieben u. Abneigungen schicken und wir werden sehen ob es mir zusagt.
EMAILADRESSE ENTFERNT."


Uiuiuiuiui, da weisst man darauf hin, das seine Vorlieben doch im Profil stehen würden und dann soetwas. *lach*

Sonntag, 23. Januar 2011

Das 1. Kennenlernen oder Wenn kleine Jungs dominant sein wollen

[Das Original mir Hervorhebung der besten Stellen findet man in meinen Facebooknotizen]

Ich präsentiere ihnen ein Gespräch, welches wirklich so stattgefunden hat.

Wirklich intime Details sind durch Sternchen (*) ersetzt worden.


Und nun:

LASSTS KRACHEN LEUTE, ist echt zum wegschmeissen was sich mancher so einbildet. :D





19:55

bist du da?

19:55

Ah, jetzt gehts

Hi!

19:57

hübsches gesicht hast du

möchtest du denn denn dauerhaftals sklavin dienen?

19:58

Danke :) Dafür bin ich dick :)

Wie meinst du die Frage?

So 24/7 mäßig?


19:59

nein, ca. 2-3mal pro woche


20:00

*lach


20:00

was stellst du dir vor


20:00

Naja, mich zieht es eher in Richtung Beziehung.

Ich dachte das wäre deine 1. Frage in der SZ gewesen?

Und da darf es dann auch gerne mal 2-3 mal täglich sein - je nach Stimmung von beiden :D

BDSM ist für mich eine sexuelle Spielart - keine Lebensphilosophie. Ausserdem ist es etwas sehr intimes, finde ich. Es kann ja nicht jeder mein Herr sein - das sollte nur einem zugestehenen. Dem einen, den ich liebe. Und der mich liebt.


20:02

immoment suche ich erstmal eine frau die ich zu meiner sklavin erziehen kann und dann schauen wohin uns das ganze führt

du rezt mich chon eshr


20:03

Mir erzählen immer einige, dass sie eine Frau suchen, die sie "zur Sklavin erziehen" möchten ... aber genaues kann ich mir darunter eigentlich nicht vorstellen.

Ist das wie eine Affäre nur mit aua?

Ich frage mich einfach, wie man mich dazu "erziehen" könnte...?


20:05

naja erstmal müsste man klären was du bereit wärst für deinen herrn zu tun. wie würdest du mich bedienen



20:05

Naja, ich dachte da an abwaschen, putzen, bügeln...

:D

Ne, mal im Ernst:

Wenn ich mit einem Mann zusammen bin, dann möchte ich ************************************************************



20:08

ich möchte dich gern sexuell unterwerfen und dominieren, dich dazu bringen befehle zu befolgen dich mir unterrwürfig anzubieten



20:08

Naja, DAS IST doch D/S...

oder nicht?



20:10

genau sowas zum beispiel erwarte ich von dir

d/s?



20:10

Ui, du bist neu in der Szene, oder?

Dominance and Submission.



20:12

nein bin ich nicht, aber ich schreibe sachen eher aus

aber das spiel aus dominanz und unterwerfung will ich mit dir geniessen



20:13

Hast du ein Bild von dir?



20:14

mom

wie stehst du zu analsex?

[Anm. d. Redaktion: Das Bild war noch nicht da, zum Zeitpunkt der Frage]

20:16

*******************************************************************

20:19

in welcher stellung wäre dir anal denn am liebsten, wenn du gegenüber deinem herrn diese bitte äußern dürftest?


20:19

*********************

20:19

und die hände auf den rücken gebunden, füsse gefesselt und augen verbunden?


20:19

******

Meinetwegen auch das.


20:20

ja und du bist in einer unterwürfigen stellung

20:20

Genau.

Hast du nun schon ein Bild gefunden?

20:21

ich würde dich gern regelmäßig in den hintern bumsen und dir klar machen wer das sagen hat

ja ist im profil

20:21

mhmmm.

Schaust ja nett aus.

Aber dir ist schon klar, dass ich das Gegenteil von "zierlich" bin. In deinem Profil steht, du würdest das preferieren.

20:23

ja das weiß ich. trotzdem hab ich mich für dich entschieden

welche schuhgröße hast denn
danke


20:24

*lach Mensch, das ist ja nett :D

40

Und ich habe hässliche Füße.

20:24

weil du mich sehr reizt und eine erotische ausstrahlung hast


20:25

muss dir gestehen, dass ich einen fussfetisch habe

20:27

ok. aber wenn ich deine füsse geil finde, hhast du sie mir unterwürfig und gehorsam zu präsentieren oder wie siehst du dasß


20:28

So, nu ma Butter bei die Fisch (wie wir Norddeutsche so sagen): Erstmal musst DU mir gefallen.

Und deine Chancen, nach deinem Gebrabbel stehen nicht sonderlich gut.

20:29

warum?

20:29

Was ist denn das eigentlich für ein Benehmen? Dominanz schön und gut - aber wir sind nicht im Bett.

20:29

ich sage ehrlich was ich denke und wil dir nichts vormachen und dann ist das auch noch schlecht

ich bin halt direkt und fordernd und will ja mit dir ins bett

20:29

Schönes Kennenlernen: "Ich will dich dann immer in den Arsch bumsen".

Ich bin aber keine Nutte.

20:30

das wollte ich damit auch nicht sagen.

ich bin halt sehr direkt erst recht gegenüber einer sklavin, was aber nicht bedeutet, dass ich dich deswegen weniger schätze oder herabwürfigen will


20:31

Is schon ok...

Du solltest dir jemand anderen suchen und deine Art und Weise des Vermittelns mal durch den Kopf gehen lassen.

Hat mich aufjedenfall sehr zum lachen gebacht.

20:32

also willst dues nicht mal versuchen?

20:32

Gott bewahre, nein.

Adieu und viel Glück.



ENDE.

TADAAAAAA.

Trolldominanz - ein neuer Fetisch? :D

Boah, was es für Leute gibt .. .:D

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Antworten

Die Frage ob ich ihn brauche hat sich nun geklärt:
JA! Tu ich!
Ich will ihn. Egal was wie wo wann ist und war und vielleicht auch sein wird.

Leider kommt die Erkenntnis zu spät...

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Glücklich Teil 2

http://fallacyofepiphany.blogspot.com/2010/11/glucklich.html

Diesen Post kennt ihr doch sicherlich noch, oder?
Tja, komisch, ging alles sehr schnell...

Dieses "er meint es alles ernst" hatte ich an daran geknüpft, dass er nicht nur sagt, dass er eine gemeinsame Zukunft mit mir will, nein - er wollte auch gleich damit anfangen. Heisst: Meine Skepsis war verflogen.
So, der Anfang verschiebt sich nun auf unbestimmte Zeit.
Was vorher so sicher war, ist jetzt garnichts mehr.
Es gibt jemanden ausser mir der sowas so ernst meint? Naja ... vielleicht doch nicht.

Wir sind uns weit ähnlicher als gedacht, was leider zu Schwierigkeiten ungeahnten Ausmasses führt:
Er zieht gern sein Ding durch - ich möchte einen Teil davon abhaben.
Er redet nicht gern über Gedanken - ich bin total sensibel was das angeht.

Und ich kann weitaus schlechter mit Wochenenden umgehen, als ich erwartet habe.
Das einzige was mich rettete war der Gedanke, dass es bald, sehr bald, vorbei sein würde.

Im Kopf hatte ich die Wohnung eingerichtet. MIr vorgestellt wie ich nach Hause komme und er da ist. Hatte überlegt ob ich nicht doch nach ein paar Monaten mit einziehen sollte, weil die geplante Wohnung es hergab. Weil ich dann genug Zeit hätte, zu sparen für den Umzug. Ich hätte die Miete begleichen können, die noch aussteht. Eben die Sachen, die mich von einem Umzug JETZT abgehalten haben.

Wie bin ich gelaufen, gefahren, habe mir Gedanken gemacht wie man das alles organisieren kann. Wieviel Energie und Überwindung habe ich da reingesteckt. Für uns. Für mich. Für ihn.

In meinem Kopf war alles fertig. Ich hatte ja auch oft genug nachgefragt ob es sicher ist.
Ich brauche Sicherheit. Viel Sicherheit.
Mein Leben war unsicher genug. Ich will das nicht mehr!

Nun die ganzen Fragen in meinem Kopf:
Wird er immer soviel Angst haben?
Was passiert wenn ich eines Tages vor ihm stehe und ihm erzähle das ich schwanger bin? Wird er dann weg sein, weil es zuviel ist? Zu schnell?
Wird er wirklich die Verbindlichkeit einer Hochzeit eingehen können?
Oder wird er es vielleicht erst nach 20 Jahren können?

Ich kann mir eine Fernbeziehung auf die Dauer nicht leisten. Und auch wenn er anderes erzählt: Er kann es auch nicht.
120€ jeden Monat, auch durch 2, ist nicht drin. Ganz leichte Mathematik.
Und wenn man weniger fährt, dann kann ich es noch schlechter ertragen.

Mir reicht mein Geld schon ohne die Fahrten nicht. Ich brauche einen Job. Aber wann soll ich den denn machen?


All das sind Dinge vor denen ich am Anfang Angst hatte. Hätte er nicht so schnell gesagt, dass er nach Berlin zieht, vielleicht hätte ich dann garnicht bis heute durchgehalten.
Und jetzt, wo er es, aus Angst, dass er alleine dasteht, nicht mehr will, sind all die Ängste wieder da.
Was heisst Ängste? Ich habe immer gesagt, dass ich es nicht kann.
Wir "wollten es versuchen".

Hat der Versuch nicht geklappt?
Kann Liebe an Geld und Zeit scheitern?
Machen unsere Ängste alles kaputt?

Und die wichtigste Frage, die ich mir stelle:
Brauche ich ihn?


... Ich weiss nichts mehr ...